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Der lange Weg der Überwindung kirchlicher Judenfeindschaft

Hans Maaß* | 01.05.2013

Dass nach jahrtausendelanger kirchlicher Judenfeindlichkeit zu deren Überwindung ein „langer Weg“ erforderlich sein würde, ist unmittelbar einsichtig. Das breite Spektrum unterschiedlicher innerkirchlicher Strömungen und deren Repräsentation in kirchlichen Gremien legt neuen Erkenntnissen manches Hindernis in den Weg, zwingt aber auch zu gründlicherem Durchdenken und Abwägen spontaner Einsichten. … [mehr]

Das frührabbinische Judentum und das werdende Christentum - eine Zwillingsgeburt

Susanne Talabardon | 01.03.2013

1. Avant-Propos
Der folgende Essay versteht sich als ein Versuch, die Ergebnisse der neueren religions-historischen Forschung zu den Anfängen von Judentum und Christentum allgemein- verständlich zusammenzufassen. Aus diesem Grund wird auf einen umfänglichen Apparat an Fußnoten, wie auch auf Zitate in Originalsprachen verzichtet. … [mehr]

Weder Klärung noch Fortschritt

Ricklef Münnich | 01.12.2012

Anfang Oktober stellte die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ihre „Orientierungshilfe zum Thema Land und Staat Israel“ vor.[1] Erarbeitet hat sie der „Gemeinsame Ausschuss »Kirche und Judentum«“ der drei evangelischen Kirchenbünde. Er nahm sich dafür fünf Jahre Zeit. Man ahnt, im Ausschuss wurde viel debattiert. … [mehr]

EKD-Leitfaden: Selig sind die Unwissenden

Ulrich W. Sahm | 01.12.2012

Die evangelische Kirche Deutschlands hat eine Orientierungshilfe veröffentlicht unter dem Titel: „Gelobtes Land? Land und Staat Israel in der Diskussion“. Die 146 Seiten starke Broschüre wurde im Internet verbreitet.[1][mehr]

Umkehr und Vergebung

David R. Blumenthal | 01.10.2012

Mit Unterstützung des American Jewish Committee hatte ich Im Frühjahr 1996 die Ehre, an der Päpstlichen Gregorianischen Universität in Rom 'Jüdische Studien' zu unterrichten. Die gesamte Rom-Erfahrung war erstaunlich (siehe meinen "Brief aus Rom" in Cross Currents, Herbst 1996, S. 388-393). Dieser Artikel ist Teil eines fortlaufenden Gesprächs mit Kollegen und Freunden in Rom wie auch anderswo in der katholischen Welt. … [mehr]

Quo Vadis? Die Kirche und der Skandal des jüdischen Jesus

Amy-Jill Levine | 02.09.2012

Das nachfolgend übersetzte und dokumentierte Schlusskapitel des Buches „Der missverstandene Jude. Die Kirche und der Skandal des jüdischen Jesus“ (The Misunderstood Jew. The Church and the Scandal of the Jewish Jesus, New York [Harper-Collins Publishers] 2006) von Amy-Jill Levine erscheint wie die Summe aus einer langen wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Fragen und Problemen der Beziehung von Judentum und Christentum. [mehr]

„ … ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt …“(Joh. 13,34ff)

Wolf-Rüdiger Schmidt | 01.03.2012

Liebe Gemeinde, die Aussage aus der ersten Abschiedsrede Jesu im Johannes-Evangelium - „… ein neues Gebot gebe ich euch…“ - macht nicht allzu neugierig. Und auch die etwas moderner klingende Frage nach dem, was im Christentum gegenüber anderen Religionen anders und neu sei, ist nicht wirklich neu. … [mehr]

Hören lernen – Sind Christen bereit für den Dialog mit Juden und Muslimen?

Markus Heitkämper | 01.11.2011

Die Antwort auf den von mir gewählten Vortragstitel scheint auf den ersten Blick klar und einfach zu sein: Ja, Christen sind bereit zum Dialog! Die Beobachtung, dass ich als Frage formuliere, was für viele Zeitgenossen doch längst gegeben ist – zumindest im Blick auf die Frage eines christlich-jüdischen Gesprächs - mag darum irritieren. … [mehr]

Die Entwicklung des Zionismus bis zur Staatsgründung Israels

Martin Kloke | 01.10.2011

Der Beitrag zeichnet die Geschichte des europäisch grundierten Zionismus im und nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Staatsgründung Israels im Jahre 1948 nach. Das erkenntnisleitende Interesse besteht darin zu zeigen, wie das aufstrebende Projekt der jüdischen Besiedlung Palästinas äußeren und inneren Schwierigkeiten unter britischem Mandat und im Schatten des Nationalsozialismus trotzen konnte. Gleichwohl ist der politische Zionismus von Anfang an von einer Trias aus umstrittenen Teilungsplänen, periodisch wiederkehrenden "Bürgerkriegen" und Terroranschlägen geprägt gewesen. Diese Konstellation lässt erahnen, warum dem Staat Israel – ungeachtet diplomatischer Einzelerfolge – ausgerechnet im nahöstlichen Kontext noch immer eine nachhaltige historisch-politische und völkerrechtliche Legitimation versagt bleibt. … [mehr]

Eine spirituelle Heimat.

Polish, Rabbiner Daniel F.* | 01.05.2011

Wir leben in einer bemerkenswerten Zeit. Nach 2000 Jahren Misstrauen und Feindschaft zwischen den jüdischen und christlichen Glaubensgemeinschaften, erleben wir, dass sie auf dramatische Weise neue Wege der Begegnung finden. Von tiefgreifender Konsequenz waren für Juden die Besuche von Papst Johannes Paul II. und später seines Nachfolgers, Papst Benedikt XVI. im Staat Israel. Warum ist das so bemerkenswert? … [mehr]